Von Manaus in den Dschungel

Von Manaus fahre ich mit dem Bus 200 Kilometer nordöstlich in das kleine Dorf Lindóia am Rio Urubú. Auch dieser Fluss führt, wie der Rio Negro, sogenanntes „dunkles Wasser“, bedingt durch einen Mangel an Sedimenten, aber auch durch vorhandene organische Säuren – aus der Zersetzung organischer Materialien – die Bakterien und Wasserparasiten töten. Deshalb kann man im Rio Urubú baden, und es gibt nur wenige Mücken.

Eine Plane dient als Spritzwasserschutz

Eine Plane dient als Spritzwasserschutz

Wir fahren den Fluss in einem Motorboot stromaufwärts bis zu unserer Öko-Lodge direkt am Flussufer, und gleich hinter der Lodge beginnt der Dschungel.

Unser Bootsanleger

Unser Bootsanleger

Ein kleiner Aussichtsturm bietet einen herrlichen Blick über den Dschungel und den Fluss.

Cashewbaum vor dem Aussichtsturm

Cashewbaum vor dem Aussichtsturm

Die Cashewfrucht, ein kleines, grün-bräunliches, boxerhandschuhförmiges Teil, hängt an einem fleischig verdickten Fruchtstiel, dem Cashewapfel, herab, der etwa 10 Zentimeter lang wird. Wenn er reif ist, hat der Cashewapfel eine gelborange bis rote Färbung und sehr viel Vitamin C; man verarbeitet ihn zu Saft und Marmelade. Exportieren lässt er sich nicht, da er extrem druckempfindlich und leicht verderblich ist. Die nierenförmige Frucht, die am Cashewapfel hängt, wird abgeerntet und daraus die bekannte Cashewnuss gewonnen.

Hütten im Dschungel am Rio Urubú

Hütten im Dschungel am Rio Urubú

Hier kommt Solartechnik hervorragend zum Einsatz

Hier kommt Solartechnik hervorragend zum Einsatz

Der Rio Urubú

Der Rio Urubú

Abendliches Piranha-Angeln auf dem Fluss

Abendliches Piranha-Angeln auf dem Fluss

Geangelter Piranha

Geangelter Piranha

Diese räuberischen Schwarmfische mit ihrem hohen Rücken und den sehr scharfen Zähnen kommen in den tropischen Süßgewässern Südamerikas vor. Sie werden 15 bis 40 Zentimeter groß und bis zu 15 Jahre alt.

Das Angeln zieht sich hin ...

Das Angeln zieht sich hin …

Wir holen lediglich drei Piranhas aus dem Wasser, die wir zum Zubereiten in der Küche abgeben wollen … – das reicht hinten und vorne nicht! Deshalb versuchen Dominic und ich später erneut unser Glück.

Ufernahes Stehen im Wasser ist wohl unproblematisch

Ufernahes Stehen im Wasser ist wohl unproblematisch

Farbenfroher Sonnenuntergang

Farbenfroher Sonnenuntergang

Schade, dass wir keine Kaimane entdecken, die hier ebenfalls beheimatet sind.

Am nächsten Morgen geht es für einen Fußmarsch durch den Dschungel wieder früh los per Boot.

Morgendunst über dem Rio Urubú

Morgendunst über dem Rio Urubú

Abgestorbene Bäume liegen im Wasser

Abgestorbene Bäume liegen im Wasser

Neue Vegetation entsteht nach einem Feuer

Neue Vegetation entsteht nach einem Feuer

Unterwegs mit Cathrin, Dominic, Lisa und Susi

Unterwegs mit Cathrin, Dominic, Lisa und Susi

Wir bahnen uns unseren Weg durch den Dschungel

Wir bahnen uns unseren Weg durch den Dschungel

Unser Guide Christopher

Unser Guide Christopher

Ein mit der Machete herausgeschnittenes Stück harzhaltiges  Holz wird angezündet ...

Ein mit der Machete herausgeschnittenes Stück harzhaltiges Holz wird angezündet …

... und an einem Stock hinter einem Windschutz befestigt

… und an einem Stock hinter einem Windschutz befestigt

So entsteht im Nu eine Fackel. Die Baumwunde verschließt Christopher sofort wieder.

Zurück an der Lodge verabschiede ich mich von den anderen, denn ich werde mit dem Bus nach Manaus zurückfahren, wo mein Fahrrad und Gepäck auf mich warten.

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