Von Reykjavík entlang der Nordküste zur Fähre

Vor meiner Abreise besuche ich Reykjavíks neues Wahrzeichen – Harpa, das Opern-, Konzert- und Konferenzhaus, das erst 2011 eröffnet wurde. Die zwei leicht versetzten Quader, die das Gebäude ausmachen, sind mit ihren schrägen Kanten 43 Meter hoch. Interessant ist das verarbeitete Glas, das manche Lichtwellenbereiche durchlässt und andere reflektiert, sodass sich witterungsbedingt und abhängig vom Betrachtungswinkel die Farbe ändert.

Konzerthaus Harpa

Konzerthaus Harpa

Die Hallgrímskirkja

Die Hallgrímskirkja

Konzertorgel der Kirche

Konzertorgel der Kirche

Die große Konzertorgel von 1992 wurde von einem Orgelbauer in Bonn gebaut. Sie misst 15 Meter in der Höhe und wiegt 25 Tonnen!

Den 74,5 Meter hohen Turm kann man besteigen, und der Blick über die Altstadt ist dank der vielfarbigen Dächer sehr bunt.

Blick vom Turm der Hallgrímskirkja

Blick vom Turm der Hallgrímskirkja

Gut 100 Kilometer nördlich von Reykjavík liegt das Vulkanfeld Grábrókargigar, Naturdenkmal seit 1962, direkt an der Ringstraße.

Grábrókargigar ist über einen Holzsteg gut zu erkunden

Grábrókargigar ist über einen Holzsteg gut zu erkunden

Wenngleich es spektakulärere Krater in Island gibt, habe ich – über endlos lange Holztreppen laufend und fast vom Sturm weggeblasen – einige wirkliche schöne Ausblicke auf das Tal.

Blick vom großen auf den kleinen Krater

Blick vom großen auf den kleinen Krater

Grábrókargigar-Lavafeld

Grábrókargigar-Lavafeld

Ich fahre erneut durch Blönduós und Akureyri an der Nordküste bis zur Ásbyrgi-Schlucht nördlich des Wasserfalls Dettifoss. Die Schlucht ist dreieinhalb Kilometer lang, einen Kilometer breit und einhundert Meter tief. Durch den in die Schlucht ragenden 25 Meter hohen Felsen Eyjan bekommt sie die Form eines Hufeisens.

In der Ásbyrgi-Schlucht

In der Ásbyrgi-Schlucht

25 Meter hoher Felsen Eyjan

25 Meter hoher Felsen Eyjan

Heimskautsgerðið - Arctic Henge in Raufarhöfn

Heimskautsgerðið – Arctic Henge in Raufarhöfn

Arctic Henge – die Idee zu einem Polarsonnenkreis entstand aus Überlegungen heraus, sich die unendliche Weite an einem Ort zunutze zu machen, an dem ringsum nichts den Horizont und die Mitternachtssonne beeinträchtigt.

Gljúfurárfoss

Gljúfurárfoss

Auf schöner Schotterstrecke geht es über 55 Kilometer und durch zahlreiche Serpentinen mit wunderbaren Ausblicken weiter zur Ringstraße und von dort zur Fähre nach Seyðisfjörður.

Auf dem Hochplateau

Auf dem Hochplateau

Über Piste zurück zur Ringstraße

Über Piste zurück zur Ringstraße

Klein, aber mein - Außenkabine an Bord der Norröna

Klein, aber mein – Außenkabine an Bord der Norröna

Diesmal habe ich eine Außenkabine, und zwar für mich allein, was die zweieinhalbtägige Überfahrt wesentlich erträglicher macht.

Zwischenstopp in Tórshavn, Färöer

Zwischenstopp in Tórshavn, Färöer

Ruhige See zwischen Färöer und Dänemark

Ruhige See zwischen Färöer und Dänemark

Ein Gedanke zu „Von Reykjavík entlang der Nordküste zur Fähre

  1. Mirja

    Hallo Frank, ich wüsste zu gerne, wo du mittlerweile schon bist… Papa und ich konnten dein Bilderrätsel zu seinem Geburtstag jedenfalls nicht lösen. Es deutet aber darauf hin, dass du schon eine ganze Ecke östlicher bist als in diesem letzten Bericht. Bin gespannt, wohin es dich so verschlägt! Der Anfang war schon mal ziemlich beeindruckend und hat ja gut geklappt, auch ohne Generalprobe durch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern =). Ich freue mich jedenfalls, dass wir dich auf deiner Tour wieder begleiten können. Viele liebe Grüße (auch von Bastian) und weiterhin gute Fahrt, deine Mirja.

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